Unter 4 Augen mit dem Symbol von Gran Canaria

Dieses Jahr kam ich das dritte Mal auf Gran Canaria. Diesmal wollte ich etwas entdecken, etwas erleben, nicht nur am Strand oder Pool liegen, so wie ich das beim ersten und zweiten Mal machte.

Ich habe ganz günstig einen Flug gebucht, mit Ryanair Frankfurt Hahn – Gran Canaria, für eine Woche. Ich habe bei Villagrancanaria ein tolles Appartment gemietet, direkt am Strand, in nicht so einem touristischen Ort und auch nicht weit von den berühmten Dünen und von Maspalomas, der Ort heisst San Agustin.Villas Salobre

Ursprünglich wollte ich alleine kommen, um sich total auszuruhen und entspannen aber als ich bei mir auf der Arbeit gesagt habe, dass ich nach Gran Canaria fliege, wollten natürlich alle mitkommen. Ich habe es mir überlegt und festgestellt, dass ich doch noch günstiger eine Woche „im Paradies“ verbringen kann, indem wir die Kosten für die Ferienwohnung in 4 Personen teilen. Jetzt weiß ich, dass das eine richtige Entscheidung war, ich habe mit meinen 3 Arbeitskollegen wirklich viel Spaß gehabt.

Der Aufenthalt war so geplant, dass wir nur am ersten und letzten Tag nichts tun werden sonst jeden Tag machen wir einen Ausflug. Die Insel ist so vielfältig, dass da jeder für sich etwas findet. Strände, Berge, Wälder, kleine Dörfer aber auch große Städte und sogenannte Zivilisation.
Worüber ich hier berichten möchte, ist der Ausflug in einen magischen Ort, der Roque Nublo heißt.
Er liegt im Herzen der Insel, das ist zwar nicht der höchste Berg von Gran Canaria aber so was von schön und spektakulär.
Von Maspalomas muss man zuerst Richtung Fataga fahren, schon nach einigen Kilometern wurde ich total sprachlos, weil die Landschaft so wunderschön war. Der Weg ist ab und zu ein bisschen gefährlich, es gibt nämlich viele Kurven. Unterwegs habe ich mich manchmal wie in einem Urwald manchmal wie in der Mitte eines Vulkans gefühlt, auf jeden Fall super interessant.
Von Fataga muss man Richtung Tejeda fahren und man fährt dann an Roque Nublo vorbei, man kann da das Auto parken und ungefähr 20 geht man hoch. Der Weg zur Spitze ist gar nicht schwer, unterwegs genießt man die herrliche Flora und Fauna. Der Gipfel ist die Krönung des ganzen Ausflugs, das ist nämlich ein Basaltfelsen, der Hammer! Das wundert mich jetzt nicht mehr, warum er als Wahrzeichen der Insel gilt.
Der Ausblick ist unbeschreiblich schön. Manchmal kann man auch den höchsten Berg Spaniens sehen, Teide auf Tenerife. Wir hatten leider nicht dieses Glück 🙁
Egal, das war der schönste Ausflug, den wir hatten.
Unbedingt muss jeder dahin!