Die besten FKK-Strände auf Gran Canaria
Gran Canaria gehört seit vielen Jahren zu den beliebtesten Reisezielen für Naturisten in Europa. Das ganzjährig milde Klima, die große landschaftliche Vielfalt und eine lange Naturisten-Tradition machen die Insel zu einem idealen Reiseziel für alle, die ihren Strandtag ungezwungen genießen möchten. Besonders im Süden haben sich über Jahrzehnte Strandabschnitte etabliert, an denen FKK selbstverständlich ist. Daneben gibt es abgelegene Buchten, die oft nur über Wanderwege oder mit dem Boot erreichbar sind und vor allem Ruhe sowie Naturerlebnis bieten.
Ob weitläufige Dünenlandschaft, kleiner Naturstrand oder einsame Bucht unter steilen Klippen – Gran Canaria bietet für nahezu jeden Anspruch den passenden Ort. Während einige Strände mit Restaurants, Liegenverleih und Parkplätzen komfortabel erreichbar sind, verzichten andere bewusst auf jede Form von Infrastruktur. Gerade diese Mischung macht die Insel für viele Naturisten so attraktiv.
10 FKK-Strände auf Gran Canaria, die Sie kennen sollten
Nicht jeder Naturistenstrand auf Gran Canaria ist gleich. Manche eignen sich hervorragend für einen entspannten Strandtag mit kurzen Wegen zu Restaurants und Cafés, andere belohnen eine längere Wanderung mit beeindruckender Natur und viel Ruhe. Wenn Sie Ihren Urlaub planen, lohnt es sich deshalb, die unterschiedlichen Strandtypen zu kennen.
Nachfolgend stellen wir Ihnen zehn Strände und Strandabschnitte vor, an denen FKK seit vielen Jahren selbstverständlich ist oder sich als feste Tradition etabliert hat.
1. Maspalomas
![Blick über die Dünen von Maspalomas mit dem Naturistenbereich]](https://villagrancanaria.com/cms/uploads/dunas_maspalomas_fkk.webp)
Kaum ein Strand ist so eng mit FKK auf Gran Canaria verbunden wie Maspalomas. Der weitläufige Naturistenbereich beginnt an der Strandbar Nummer 7 und erstreckt sich bis zur Punta de Maspalomas. Durch die enorme Breite des Strandes verteilt sich selbst an gut besuchten Tagen alles angenehm, sodass sich problemlos ein ruhiger Platz finden lässt.
Wer vom Leuchtturm startet, erreicht den Strand über den bekannten Holzsteg, der durch das geschützte Dünenreservat führt. Bitte bleiben Sie dabei auf den ausgewiesenen Wegen, um die empfindliche Landschaft zu schützen. Bereits auf dem Weg zum Strand begegnen Ihnen immer wieder Menschen, die den Naturismus auch beim Spaziergang durch die Dünen ausleben. Offiziell ausgewiesen ist dies zwar nicht, seit vielen Jahren wird es jedoch weitgehend toleriert.
Die Infrastruktur gehört zu den besten der Insel. Restaurants, Cafés, Strandbars, öffentliche Toiletten, Duschen sowie zahlreiche Parkmöglichkeiten befinden sich direkt an der Promenade. Wer seinen Strandtag mit einem Spaziergang entlang der Dünen oder einem Besuch der Charca de Maspalomas verbinden möchte, findet hier ideale Voraussetzungen.
Durch die Mischung aus Natur, guter Erreichbarkeit und entspannter Atmosphäre zählt Maspalomas seit Jahrzehnten zu den beliebtesten Naturistenstränden Europas.
Geeignet für: komfortablen FKK-Urlaub mit ausgezeichneter Infrastruktur.
2. Playa del Inglés
Der Naturistenbereich von Playa del Inglés schließt direkt an Maspalomas an. Eine sichtbare Grenze zwischen beiden Stränden gibt es nicht – lediglich die Strandkioske dienen zur Orientierung. Ab etwa Kiosk 8 beginnt der Abschnitt, an dem FKK seit vielen Jahren selbstverständlich ist und von Einheimischen wie Urlaubern gleichermaßen gelebt wird.
Mit mehreren Kilometern Länge gehört dieser Strand zu den größten zusammenhängenden Naturistenbereichen der Insel. Selbst in der Hauptsaison verteilen sich die Besucher über eine große Fläche, sodass Sie in der Regel problemlos einen ruhigen Platz finden. Gleichzeitig profitieren Sie von der hervorragenden Infrastruktur entlang der Promenade. Liegen und Sonnenschirme können saisonal gemietet werden, außerdem stehen Duschen, Toiletten sowie zahlreiche Restaurants, Cafés und Einkaufsmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe zur Verfügung.
Die lockere Atmosphäre macht Playa del Inglés auch für Gäste interessant, die FKK zum ersten Mal ausprobieren möchten. Durch die Größe des Strandes fällt es leicht, einen Bereich zu wählen, in dem Sie sich wohlfühlen. Gleichzeitig sorgt die gute Erreichbarkeit dafür, dass Sie Ihren Strandtag flexibel gestalten können – sei es mit einem Spaziergang entlang der Dünen, einer Pause in einer Strandbar oder einem Abendessen in einem der Restaurants an der Promenade.
Besonders am frühen Morgen und in den Abendstunden zeigt sich der Strand von seiner ruhigsten Seite. Dann sind die Temperaturen angenehm und das Licht taucht die Dünenlandschaft in warme Farben.
Geeignet für: FKK mit kurzen Wegen zu Hotels, Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten.
3. Playa Montaña de Arena

Wer einen deutlich ruhigeren Strand sucht als Maspalomas oder Playa del Inglés, findet in der Playa Montaña de Arena eine der schönsten Alternativen im Süden Gran Canarias. Der rund 250 Meter lange Naturstrand liegt zwischen den Stränden Las Mujeres und Las Carpinteras in der Gemeinde San Bartolomé de Tirajana und ist von kleinen Dünen sowie vulkanischen Felsen umgeben.
Bereits der Weg dorthin sorgt dafür, dass sich die Besucherzahl in Grenzen hält. Vom Parkplatz aus erreichen Sie den Strand nach etwa 15 Minuten zu Fuß über einen steinigen Pfad. Festes Schuhwerk ist besonders auf dem Rückweg empfehlenswert, da der Untergrund teilweise uneben ist.
Vor Ort erwartet Sie ein naturbelassener Strand ohne touristische Einrichtungen. Restaurants, Toiletten oder Strandbars gibt es nicht. Auch der Mobilfunkempfang kann stellenweise eingeschränkt sein. Gerade diese Ursprünglichkeit schätzen viele Besucher, die bewusst Abstand vom Trubel der größeren Ferienorte suchen.
Obwohl Übernachten am Strand offiziell nicht gestattet ist, sind gelegentlich Camper anzutreffen. Auch Besucher mit Hunden nutzen diesen Strand regelmäßig. Wenn Sie einen längeren Aufenthalt planen, sollten Sie ausreichend Trinkwasser, Sonnenschutz und Verpflegung mitbringen, da es keinerlei Versorgungsmöglichkeiten gibt.
Dank seiner geschützten Lage wirkt Montaña de Arena oft deutlich ruhiger als die großen Strände rund um Maspalomas. Wer Natur, Weite und eine entspannte Atmosphäre schätzt, findet hier einen der schönsten Naturistenstrände im Süden der Insel.
Geeignet für: naturbelassenen Strand mit wenig Betrieb und viel Ruhe.
4. Tiritaña

Die kleine Bucht Tiritaña liegt zwischen Taurito und Playa del Cura an der Südwestküste Gran Canarias. Hohe Felswände schützen den Strand vor Wind und verleihen ihm eine besonders abgeschiedene Atmosphäre. Statt feinem Sand erwarten Sie hier überwiegend Kieselsteine und glatte Felsen, dafür zählt das Wasser zu den klarsten der gesamten Region.
Offiziell ist Tiritaña kein ausgewiesener Naturistenstrand. Dennoch wird die Bucht seit vielen Jahren überwiegend von Naturisten genutzt und gilt unter Einheimischen als einer der bekanntesten FKK-Orte im Südwesten der Insel.
Der Zugang ist anspruchsvoller als bei den großen Stränden. Vom Parkplatz an der GC-500 führt ein etwa 20-minütiger Weg steil bergab. Einige Abschnitte verlaufen über Felsen und erfordern Trittsicherheit, an wenigen Stellen ist leichtes Klettern notwendig. Für Personen mit eingeschränkter Mobilität eignet sich der Zugang daher nur bedingt.
Alternativ erreichen Sie Tiritaña auch mit einer Bootstour ab Puerto de Mogán. Viele Anbieter kombinieren den Ausflug mit einem Schnorchelstopp, da das klare Wasser und die felsige Unterwasserlandschaft ideale Bedingungen dafür bieten.
Da es weder Restaurants noch Toiletten oder Einkaufsmöglichkeiten gibt, sollten Sie alles Notwendige selbst mitbringen. Besonders an sonnigen Tagen empfiehlt sich ausreichend Trinkwasser, da es kaum natürliche Schattenplätze gibt.
Wer den etwas anspruchsvolleren Zugang nicht scheut, wird mit einer ruhigen Bucht belohnt, die sich deutlich von den bekannten Sandstränden im Süden unterscheidet.
Geeignet für: abgeschiedene Naturbucht mit kristallklarem Wasser.
5. Playa Las Salinas
Die Playa Las Salinas an der Nordküste Gran Canarias zeigt eine ganz andere Seite der Insel. Statt heller Sandstrände prägen schwarzes Lavagestein, Felsplateaus und die oft kraftvolle Brandung das Landschaftsbild. Der Strand liegt in der Gemeinde Arucas und wird überwiegend von Einheimischen besucht. Wer das ursprüngliche Gran Canaria kennenlernen möchte, findet hier eine deutlich ruhigere Atmosphäre als in den bekannten Urlaubsorten im Süden.
Zum Baden eignet sich die Playa Las Salinas nur an wenigen Tagen im Jahr. Die Strömungen und die starke Brandung machen das Meer häufig unruhig. In unmittelbarer Nähe befinden sich jedoch natürliche Meerwasserbecken (nicht FKK), die bei ruhiger See eine gute Alternative darstellen und ebenfalls gerne genutzt werden.
Der Strand ist über die GC-2 und einen kurzen Fußweg erreichbar. Eine touristische Infrastruktur gibt es nicht, weshalb Sie Getränke und Verpflegung selbst mitbringen sollten. Gerade diese Ursprünglichkeit macht den Reiz der Playa Las Salinas aus. Seit vielen Jahren gilt sie zudem als beliebter Treffpunkt innerhalb der lokalen Naturistenszene.
Wenn Sie Ihren Urlaub im Norden der Insel verbringen oder einen Tagesausflug nach Arucas unternehmen, lohnt sich ein Abstecher. Die eindrucksvolle Vulkanlandschaft vermittelt einen ganz anderen Eindruck von Gran Canaria als die bekannten Dünen- und Sandstrände im Süden.
Geeignet für: ursprüngliche Küstenlandschaften und ruhige Natur abseits der touristischen Zentren.
6. Playa Veneguera

Die Playa Veneguera gehört zu den abgelegensten Stränden im Südwesten Gran Canarias. Der rund 350 Meter lange Strand besteht aus einer Mischung aus dunklem Sand, Kieseln und größeren Felsen. Durch die felsige Küste und das klare Wasser zählt dieser Abschnitt zu den beliebtesten Orten für Schnorchler und Taucher, die die abwechslungsreiche Unterwasserwelt erkunden möchten.
Bereits die Anreise ist Teil des Erlebnisses. Mit dem Auto führt eine unbefestigte Piste durch das fruchtbare Veneguera-Tal bis in die Nähe des Strandes. Unterwegs passieren Sie alte Obst- und Mangoplantagen, die einen Eindruck davon vermitteln, wie ursprünglich diese Region bis heute geblieben ist. Von Mogán aus sollten Sie für die Fahrt etwa 45 Minuten einplanen.
Alternativ erreichen Sie den Strand mit einer Bootstour ab Puerto Rico oder über den Wanderweg durch den Barranco de Veneguera. Die Wanderung ist deutlich anspruchsvoller und setzt eine gute Kondition voraus, belohnt jedoch mit eindrucksvollen Ausblicken auf die Landschaft des Südwestens.
Vor Ort gibt es keinerlei Infrastruktur. Restaurants, Toiletten oder Einkaufsmöglichkeiten fehlen vollständig. Nehmen Sie deshalb ausreichend Wasser, Sonnenschutz und Verpflegung mit. Auch Schatten ist nur sehr begrenzt vorhanden.
Wer einen ruhigen Strand fernab der touristischen Zentren sucht und Wert auf Natur sowie eine abwechslungsreiche Unterwasserwelt legt, findet in Veneguera einen der schönsten Naturstrände Gran Canarias.
Geeignet für: Schnorchler, Naturliebhaber und alle, die Ruhe fernab der Ferienorte suchen.
7. Playa de las Carpinteras

Nur wenige Kilometer südlich von Maspalomas liegt die Playa de las Carpinteras. Obwohl sie sich in unmittelbarer Nähe der bekannten Ferienorte befindet, wirkt sie deutlich ruhiger und ursprünglicher. Der kleine Naturstrand ist von Felsen eingerahmt und bietet eine entspannte Atmosphäre ohne den Trubel der großen Touristenstrände.
Ein Parkplatz befindet sich in der Nähe der GC-500. Von dort erreichen Sie den Strand nach einem etwa zehnminütigen Spaziergang. Der Weg ist deutlich einfacher als zu vielen anderen abgelegenen Naturstränden der Insel und macht Las Carpinteras auch für Besucher interessant, die keine längeren Wanderungen unternehmen möchten.
Auf touristische Einrichtungen müssen Sie allerdings verzichten. Es gibt weder Strandbars noch Restaurants oder sanitäre Anlagen. Gerade deshalb schätzen viele Besucher die natürliche Umgebung und die ruhige Stimmung.
Die Playa de las Carpinteras wird überwiegend von Einheimischen und Gästen besucht, die bewusst einen weniger bekannten Strand bevorzugen. Besonders unter der Woche geht es hier häufig ausgesprochen ruhig zu.
Wenn Sie einen naturbelassenen Strand suchen, der dennoch vergleichsweise einfach erreichbar ist, gehört Las Carpinteras zu den besten Optionen im Süden Gran Canarias.
Geeignet für: leicht erreichbaren Naturstrand mit ruhiger Atmosphäre.
8. Playa de las Mujeres
Direkt neben der Playa de las Carpinteras liegt die Playa de las Mujeres. Beide Strände ähneln sich landschaftlich stark und gehen nahezu ineinander über. Dunkler Sand, Kies und vulkanische Felsen prägen das Bild, während touristische Einrichtungen vollständig fehlen.
Die Playa de las Mujeres zählt seit vielen Jahren zu den bekannten Naturistenstränden im Süden Gran Canarias. Trotz der Nähe zu Maspalomas bleibt es hier meist deutlich ruhiger als an den großen Hauptstränden. Dadurch eignet sich der Strand besonders für alle, die eine entspannte Atmosphäre ohne viel Betrieb bevorzugen.
Gelegentlich wird der Strand auch von Campern genutzt, obwohl Übernachten offiziell nicht gestattet ist. Ebenso sind Besucher mit Hunden regelmäßig anzutreffen. Wenn Sie Ihren Hund mitbringen möchten, informieren Sie sich am besten vorab über die aktuell geltenden Bestimmungen.
Da es weder Einkaufsmöglichkeiten noch Gastronomie gibt, empfiehlt es sich, ausreichend Getränke und Verpflegung mitzunehmen. Besonders in den Sommermonaten sollten Sie außerdem an Sonnenschutz denken, da natürliche Schattenplätze kaum vorhanden sind.
Gemeinsam mit den benachbarten Stränden Las Carpinteras und Montaña de Arena bildet die Playa de las Mujeres einen ruhigen Küstenabschnitt, der sich deutlich vom lebhaften Ambiente rund um Maspalomas unterscheidet.
Geeignet für: ruhigen Naturstrand nahe Maspalomas mit viel Platz und wenig Trubel.
9. Playa de Guayedra
Die Playa de Guayedra liegt an der spektakulären Nordwestküste Gran Canarias, unweit von Agaete. Schon der Weg dorthin macht deutlich, dass dieser Strand vor allem Naturfreunde anspricht. Das Guayedra-Tal zählt zu den landschaftlich reizvollsten Regionen der Insel und ist von steilen Berghängen, Palmen und einer nahezu unberührten Küstenlandschaft geprägt.
Der Strand selbst besteht aus einer Mischung aus dunklem Sand, Kieseln und größeren Steinen. Je nach Jahreszeit und Wellengang verändert sich sein Erscheinungsbild, weshalb festes Schuhwerk auch am Strand von Vorteil sein kann. Die Brandung fällt an diesem Küstenabschnitt häufig kräftiger aus als im Süden der Insel. Informieren Sie sich deshalb vor dem Baden über die aktuellen Bedingungen und verzichten Sie bei starkem Seegang auf das Schwimmen.
Die Playa de Guayedra ist kein offiziell ausgewiesener FKK-Strand. Dennoch wird sie seit vielen Jahren von Naturisten genutzt und gilt als einer der etablierten Orte für FKK im Nordwesten Gran Canarias. Durch die abgeschiedene Lage verteilt sich die Zahl der Besucher meist gut, sodass auch an Wochenenden eine ruhige Atmosphäre erhalten bleibt.
Viele Gäste verbinden den Strandbesuch mit einer Wanderung durch das Guayedra-Tal. Unterwegs eröffnen sich immer wieder beeindruckende Ausblicke auf Puerto de las Nieves, die Steilküste und – bei klarer Sicht – bis nach Teneriffa mit dem Teide. Wer gerne fotografiert oder die abwechslungsreiche Landschaft Gran Canarias kennenlernen möchte, findet hier ideale Voraussetzungen.
Da es am Strand keinerlei Infrastruktur gibt, sollten Sie ausreichend Wasser, Verpflegung und Sonnenschutz mitbringen. Einkaufsmöglichkeiten oder Restaurants befinden sich erst wieder in Agaete.
Geeignet für: naturbelassenen Strand mit eindrucksvoller Wanderroute und spektakulären Ausblicken.
10. Playa de Güigüi
Die Playa de Güigüi zählt zu den bekanntesten Naturstränden Gran Canarias und gehört gleichzeitig zu den am schwersten erreichbaren. Genau diese Abgeschiedenheit macht ihren besonderen Reiz aus. Die beiden benachbarten Strände Güigüi Grande und Güigüi Chico liegen eingebettet zwischen steilen Klippen an der abgelegenen Westküste und vermitteln selbst in der Hauptsaison das Gefühl, weit entfernt vom Trubel der Ferienorte zu sein.
Sie erreichen Güigüi entweder mit einer Bootstour oder über die rund 10,5 Kilometer lange Rundwanderung ab Tasartico. Der Wanderweg führt zunächst stetig bergauf bis auf etwa 745 Meter Höhe und anschließend hinunter zur Küste. Für den Hinweg sollten Sie je nach Kondition etwa zwei bis zweieinhalb Stunden einplanen.
Mindestens ebenso anspruchsvoll ist jedoch der Rückweg. Der lange Anstieg zurück zum Bergpass wird häufig unterschätzt und kann insbesondere während der Mittagsstunden sehr kräftezehrend sein. Starten Sie deshalb möglichst früh am Morgen und kalkulieren Sie ausreichend Zeit ein, damit Sie nicht in der größten Hitze unterwegs sind.
Unterwegs und am Strand gibt es weder Einkaufsmöglichkeiten noch gastronomische Angebote. Auch in Tasarticosollten Sie sich nicht darauf verlassen, kurzfristig Proviant kaufen zu können. Nehmen Sie deshalb ausreichend Trinkwasser, Verpflegung, Sonnenschutz und festes Schuhwerk mit. Schatten ist entlang der Strecke und am Strand nur sehr begrenzt vorhanden.
Wer die Wanderung auf sich nimmt, wird mit einer der ursprünglichsten Küstenlandschaften Gran Canarias belohnt. Die hohen Felswände, das klare Wasser und die außergewöhnliche Ruhe machen Güigüi für viele Besucher zu einem der eindrucksvollsten Strände der Insel.
Geeignet für: erfahrene Wanderer, die Abgeschiedenheit und unberührte Natur suchen.
Wissenswertes zum FKK auf Gran Canaria
Ist FKK auf Gran Canaria erlaubt?
Ja. In Spanien gibt es kein Gesetz, das Nacktbaden an Stränden grundsätzlich verbietet. Auf Gran Canaria ist FKK seit vielen Jahrzehnten gesellschaftlich akzeptiert und an zahlreichen Stränden fester Bestandteil der Badekultur. Besonders an den bekannten Naturistenstränden wie Maspalomas oder Playa del Inglés gehört Nacktbaden ganz selbstverständlich zum Strandbild.
An kleineren oder stärker frequentierten Familienstränden empfiehlt sich dennoch ein respektvoller Umgang mit anderen Badegästen. Wenn Sie unsicher sind, orientieren Sie sich am Verhalten der übrigen Besucher.
Gibt es offizielle FKK-Strände?
Nur wenige Strände auf Gran Canaria sind offiziell als Naturistenstrände ausgewiesen. In den meisten Fällen hat sich FKK über viele Jahre etabliert und wird von Einheimischen ebenso wie von Urlaubern akzeptiert. Besonders Maspalomas, Playa del Inglés, Montaña de Arena, Playa de las Mujeres oder Güigüi gelten seit Langem als bekannte Treffpunkte der Naturistenszene.
Gerade diese gewachsene Tradition trägt dazu bei, dass sich viele Gäste an diesen Stränden besonders wohlfühlen.
Worauf sollten Sie achten?
Viele Naturstrände auf Gran Canaria liegen fernab größerer Orte und verfügen über keinerlei Infrastruktur. Planen Sie Ihren Ausflug deshalb entsprechend und nehmen Sie ausreichend Trinkwasser, Sonnenschutz sowie gegebenenfalls Verpflegung mit. Besonders bei Wanderungen zu abgelegenen Buchten sind festes Schuhwerk und eine realistische Zeitplanung wichtig.
Informieren Sie sich außerdem vor dem Baden über die aktuellen Wellen- und Strömungsverhältnisse. Vor allem an der Nord- und Westküste können sich die Bedingungen innerhalb kurzer Zeit verändern.
Wie überall in den Naturlandschaften Gran Canarias gilt auch an den FKK-Stränden: Hinterlassen Sie keinen Müll und respektieren Sie die empfindliche Küstenlandschaft, damit diese besonderen Orte auch künftig erhalten bleiben.
FKK auf Gran Canaria – zwischen Dünen, Steilküsten und abgelegenen Buchten
Gran Canaria bietet Naturisten eine außergewöhnlich große Vielfalt. Während die weitläufigen Sandstrände von Maspalomas und Playa del Inglés mit einer hervorragenden Infrastruktur überzeugen, erwarten Sie an der Nord- und Westküste ursprüngliche Buchten, beeindruckende Steilküsten und ruhige Naturstrände, die oft nur mit etwas Aufwand erreichbar sind.
Ganz gleich, ob Sie einen entspannten Strandtag mit kurzen Wegen bevorzugen oder eine Wanderung zu einer abgelegenen Bucht planen – auf Gran Canaria finden Sie zahlreiche Orte, an denen Naturismus seit vielen Jahren selbstverständlich gelebt wird. Gerade diese Mischung aus Komfort, Natur und landschaftlicher Vielfalt macht die Insel zu einem der beliebtesten Reiseziele für FKK in Europa.
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