5 Königswege zum Wandern auf Gran Canaria

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Gran Canaria ist eine Insel, auf der Sie eine große Vielfalt an Landschaften vorfinden, die einen unvergleichlichen Kontrast besitzen den Sie in keinem anderen Teil des Archipels finden werden. Die Königswege zum Wandern auf Gran Canaria bieten Ihnen die Möglichkeit einzigartige Ecken zu entdecken die sonst nicht zu sehen sind und die Schönheit dieser Landschaften mit ihren Nuancen zu betrachten, die auf die große Vielfalt der Mikroklimata und Mikrosysteme zurückzuführen sind, in denen die verschiedenen Dörfer liegen.

Die „runde Insel“ ist mehr als nur ein Einklang von Sonne und Strand, ja sogar von Festen, die für die wirtschaftliche und touristische Entwicklung von wichtiger Bedeutung sind. Sie verbirgt viel mehr Orte mit einem besonderen Charme, mit Landschaften, die Ihre Aufmerksamkeit von der ersten Minute an auf sich ziehen werden. All das, dank der Königswege, die die Insel von einem Ende zum anderen durchqueren und der Vielfalt der Vegetation, die Sie entlang der Wege finden können.

Deshalb möchten wir Ihnen im folgenden Artikel die attraktivsten Königswege zum Wandern auf Gran Canaria zeigen, die den Touristen die unsere Insel besuchen unbekannt sind und die Geheimnisse und einzigartige Landschaften bergen.

Die 5 wichtigsten Königswege auf Gran Canaria

Die Königswege Gran Canarias wurden in den letzten Jahren vollständig restauriert. Viele von ihnen waren Hauptstraßen, auf denen die alten Bewohner der Insel auf ihrem Weg zu anderen Dörfern reisten.

Aufgrund der Zeit die vergangen ist und Vernachlässigung der Wege, verschlechterten sie sich jedoch so sehr, dass sie irgendwann “gerettet” werden mussten. Es sind Königswege, die sich vom Epizentrum, der Cruz de Tejeda, ausbreiten, von wo aus sich allgemein die Königswege Gran Canarias von Norden nach Süden und von Osten nach Westen ausbreiten.

Es handelt sich dabei um 700 Kilometer geschützte Straßen. Einige von ihnen sind gut zugänglich oder wurden extra dafür eingerichtet um auf Ihnen wandern zu können, andere wiederum sind schwer zugänglich oder nicht begehbar, da sie sich in Gebieten befinden, in denen gute Kletterkenntnisse gefragt sind, um dem Wanderweg zu folgen zu können.

Als nächstes zeigen wir Ihnen die 5 wichtigsten Königswege Gran Canarias und die Bedeutung, die sie damals viele Jahre lang für die Verbindung der verschiedenen Dörfer der Insel hatten und die heute eine der Touristenattraktion sind.

1. Garañón – Ayagaures

Sie ist eine der wichtigsten Routen der Insel, die die gesamte Region des Südens mit dem Norden verband und dabei die Schluchten der jeweiligen Gebiete innerhalb der Insel durchquerte.

Sie war auch eine der Transitrouten für Maultiertreiber und Bauern, die ihre Produkte in alle Städte auf dem Gipfel und an die Küste brachten.

Die Route beginnt im westlichen Teil der Caldera de las Tirajanas, verläuft dabei immer in südlicher Richtung und führt dann durch den Kiefernwald selbst. Im Flussbett der Schlucht erreicht man dann den Weiler Las Toreras. Auf einigen Abschnitten dieses Königsweges auf Gran Canaria genießt man wunderschöne Ausblicke auf die gesamte Schlucht und hat dabei das Meer im Hintergrund.

2. Höchster Punkt der Insel – Richtung Westen

Ein Weg, der von der Gemeinde Artenara bis zum Dorf San Nicolás führt. Dies ist einer der ältesten Pfade, der von den alten Bewohnern Artenaras benutzt wurde um ihr Dorf mit den Dörfern der westlichen oder nordwestlichen Region zu verbinden.

Er ist etwa 20 Kilometer lang und die Wanderung dauert etwa 7-8 Stunden, wobei der Höhenunterschied zu berücksichtigen ist. Er führt vom höchsten Punkt auf 1.900 Metern Höhe bis zum Meeresspiegel. Wichtig insbesondere für diejenigen, die es nicht gewohnt sind, auf solchen Wegen zu gehen!

Der Weg ist in einwandfreiem Zustand und stellt keine große Schwierigkeit dar um auf ihn zu laufen. Die Vielfalt der Landschaft, auf die der Wanderer auf seinem Weg trifft, macht ihn zu einer der besten Routen der Insel mit einem deutlichen Kontrast zwischen humiden und belaubten Landschaften und eher wüstenähnlichen Orten.

  • Schwierigkeitsgrad: mittel
  • Länge: ca. 20 Kilometer
  • Dauer: ca. 8 Stunden

3. Rundweg Salto de Perros – Presa de las Niñas

Es ist einer der Königswege auf Gran Canaria, die Sie durch die beiden großen Stauseen der Insel führt. Die Route beginnt am Stausee Salto del Perro, der ganz in der Nähe der Straße GC-605 liegt, die von Mogán zur Presa de las Niñas führt und folgt einem Pfad mit Bewässerungsgräben, der am Ende zum Stausee führt.

Eine der Attraktionen der Route ist der spektakuläre Blick von einem bestimmten Punkt aus auf den Soria-Stausee und dem gesamten hydraulischen Werk, der dazu dient, das knappe Wasser, das in diesem Teil der Insel zur Verfügung steht, zu nutzen.

Darüber hinaus finden Sie sogenannte “Vulkanblasen” von denen einige recht groß sind. Diese Höhlen wurden von Viehhirten sowohl zur Viehhaltung als auch als Zufluchtsort für sie selbst benutzt.

  • Schwierigkeitsgrad: leicht
  • Länge: 7,5 Kilometer
  • Dauer: 3 Stunden

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4. Fataga – Festung von Ansite

Es handelt sich hier nicht um einen Rundweg, daher müssen Sie sich den Weg merken, wenn sie wieder zurück zum Ausgangspunkt gehen möchten.

Es ist kein sehr schwerer Weg, abgesehen von den Unebenheiten gleich am Anfang: 300 Meter, die auf dem ersten Kilometer zu bewältigen sind und dabei Fataga hinter sich lassen. Der Rest des Weges ist einfach.

Das Spektakulärste was die Königswege auf Gran Canaria bieten, ist, dass Sie am Ende einen spektakulären Blick auf die Festung de Ansite genießen können.

  • Schwierigkeitsgrad: mittel
  • Länge: 7,5 Kilometer
  • Dauer: 3 Stunden, 50 Minuten

5. Rundweg Käseroute (Ruta del Queso) – Caldera de los Pinos de Gáldar

Es handelt sich um eine eher wenig bekannte, aber sehr abwechslungsreiche Route, die durch verschiedene Landschaften mit einer vielfältigen Vegetation (Walnussbäume, Kiefer, Kastanienbäume usw.) führt, die sie zu einer mehr als attraktiven Route machen.

Ausgangspunkt ist in Fontanales, Richtung der Pinos (Kiefer) de Gáldar. Auf dem Weg liegen die Käsereien Moyas. Unterwegs finden wir Schaf- und Ziegenherden, die in der Gegend weiden.

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Schlussfolgerung: Die Königswege als Adern Gran Canarias

Die Königswege auf Gran Canaria, die in der Vergangenheit durch die Geographie der Insel führten, waren die Hauptwege, auf denen die Bewohner von einem Ort zum anderen zogen. Da es keine Straßen gab, wurden diese Wege zu den Hauptverkehrsadern Gran Canarias und verbanden die Hauptstadt mit dem Mittelland oder dem Süden.

Im Laufe der Jahre machten diese Straßen nach und nach den modernen Straßen Platz, wie wir sie heute kennen, und traten somit in den Hintergrund. Einige von ihnen wurden sogar komplett verlassen.

In den letzten Jahren und dank der Bemühungen der Institutionen konnten einige dieser Pfade wiederhergestellt werden, indem sie gesäubert und ausgestattet wurden, um eines der Wahrzeichen der Insel wiederzuerlangen, das sowohl von den Einwohnern als auch von den Touristen genossen werden kann.

Kurz gesagt, die Königswege zum Wandern auf Gran Canaria sind die Spuren der Geschichte der Insel oder der Geschichte der Bauern, die sich fortbewegten, um ihre Produkte an alle Punkte der Insel zu transportieren. Daher ist es dringend erforderlich, diese Wege, die ein wildes Gran Canaria verbergen, zu erhalten und zu verbessern.