Die 5 wichtigsten historischen Orte auf Gran Canaria

Die meisten Touristen, die nach Gran Canaria reisen, kommen fast immer mit einer klaren Vorstellung von Sonne und Strand, auf die Insel. In Wahrheit hat die Insel jedoch weit mehr zu bieten, als nur das. Gran Canaria verfügt über eine sehr interessante historische Vergangenheit und ein breites kulturelles Erbe, welches die Ureinwohner der Insel hinterlassen haben.

In diesem Artikel werden wir Ihnen 5 wichtigsten historischen Orte Gran Canarias vorstellen. Sind Sie bereit, in die Geschichte der Insel einzutauchen?

Das touristische und kulturelle Angebot der Insel ist sehr umfangreich, da es neben den zahlreichen Sehenswürdigkeiten auch eine große Vielfalt an Museen gibt, die über ganz Gran Canaria verstreut sind und die Insel so zu einem kulturellen Bezugspunkt machen.

Nachfolgend möchten wir Sie auf eine Entdeckungstour entlang der wichtigsten historischen Orte der Insel einladen. Ort, die uns dabei helfen die Ureinwohner und ihre sozialen, politischen und wirtschaftlichen Organisationen nachzuvollziehen.

Begeben Sie sich mit uns auf eine Reise in die Vergangenheit!
 

Beeindruckende historische Orte auf Gran Canaria


Auf Gran Canaria gibt es derzeit etwa 132 katalogisierte historische Orte. So zumindest der aktuelle Stand, aber es gibt noch viel zu entdecken, und sicherlich werden diese 132 Ort in ein paar Jahren noch um die ein oder andere erweitert.

Dank all dieser historischer Orte können wir uns eingehend mit der Lebensweise der Ureinwohner der Insel, sowie ihren Strukturen, der Politik und Wirtschaft vertraut machen. Da es keine schriftlichen Quellen gibt, sind die wichtigsten historischen Orte Gran Canarias von extrem großem Wert für die Geschichte der Insel.

Wir haben Ihnen deshalb die 5 wichtigsten historischen Orte der Insel aufgeführt, die unserer Meinung nach den größten Einfluss auf die Geschichte der Insel hatten.

Dazu gehören:
 

  • Cueva Pintada in Gáldar
  • Cenobio de Valerón
  • Cuatro Puertas
  • Risco Caído
  • La Fortaleza


Nachfolgend werden wir im Detail auf jeden dieser Orte eingehen und Ihnen wichtige Daten dazu verraten. Sie werden die Bedeutung dieser für die Geschichte der Insel erfahren und wie diese Orte die Vergangenheit der alten Siedler Gran Canarias beeinflussten.

Lassen Sie uns beginnen!
 

Cueva Pintada



 

1. Cueva Pintada in Gáldar


Wir beginnen unsere Tour an einem der wichtigsten historischen Orte der Insel, der Cueva Pintada (die bemalte Höhle). Wir befinden uns in der ersten Stadt der Insel, im Dorf Gáldar, oder wie die alten Bewohner es nannten, Agaldar.

Dieser Ort wurde im 19. Jahrhundert durch Zufall von einem der Dorfbewohner, entdeckt, der bei einem Spaziergang auf eine Höhle mit vorhandenen Höhlenmalereien stieß.

Heute verfügt die Höhle über eine große Anlage, welche außerdem in eines der wichtigsten archäologischen Museen der Insel umgewandelt wurde. In der Cueva Pintada, ist eine Reihe von geometrischen Gemälden zu sehen, die den Ureinwohnern als Kalender dienten. Dank der Cueva Pintada in Gáldar konnte man herausfinden, wie die soziale Organisation dieses historischen Ortes aussah.
 

Cenobio de Valerón



 

2. Cenobio de Valerón


Auch im Norden der Insel, diesmal in der Gemeinde Santa Maria de Guia, befindet sich der historische Ort Cenobio de Valerón.

Wir befinden uns vor einem in den Fels gegrabenen Stätte. Hierbei handelt sich um einen der wichtigsten historischen Orte Gran Canarias, da dieser in der prähispanischer Zeit als Kornspeicher für Getreide und verschiedene Nahrungsmittel diente.

Denn das Gestein verfügt über ideale Temperaturen und Feuchtigkeit zur Konservierung von Lebensmitteln. Dies spiegelt das große Wissen der kanarischen Ureinwohner über die Nutzung von Umwelteigenschaften der Insel wieder.

Dank dieser Entdeckung war es außerdem möglich, die Ernährung der Ureinwohner und die Einführung bestimmter Getreidearten in ihre Ernährung genauestens nachvollziehen zu können.
 

Cuatro Puertas



 

3. Cuatro Puertas


Unsere Reise führt uns nun weiter in Richtung Süden der Insel, genauer gesagt in die Gemeinde Telde. Hier befindet sich der historische Ort Cuatro Puertas auf dem Gipfel des Bermeja-Gebirges, welches bereits bei unsere Ankunft unsere komplette Aufmerksamkeit auf sich zieht.

Sein Name ist, auf die vier riesigen Türen zurückzuführen, hinter denen sich ein Ort offenbart, an dem in der Vergangenheit verschiedene religiöse Rituale durchgeführt wurden, und der sich aufgrund der unterschiedlichen Lichtverhältnisse durch die Sonneneinstrahlung perfekt für astronomischen Praktiken geeignet war.

Dadurch wurde es uns ermöglicht zu wissen, dass die Ureinwohner religiöse Rituale vollzogen haben, um so beispielsweise die Götter um Regen zu bitten und auf Ihren Wegen, von den Sternen geleitet wurden.

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4. Risco Caído


Das Risco Caído de Gran Canaria wurde erst vor einigen Monaten von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt und wurde somit auch in die Liste der wichtigsten historischen Orte zum Studium der Geschichte der Kanarischen Inseln aufgenommen.

Es besteht aus 21 aus Hand in Vulkangestein gegrabenen Höhlen. Die wirkliche Zweck dieser, ist aber bis heute noch unbekannt. Einige Historiker behaupten, dass es sich hierbei um eine Architektur handelt, die für die Lagerung und die landwirtschaftliche Einfriedung bestimmt war.

Es gibt jedoch auch Experten, die behaupten, dass es sich hierbei um einen heiligen Treffpunkt, auch Almogarén genannt handelt, an dem sich die Priester der Ureinwohner, auch Faycanes genannt, an bestimmten Momenten des Tages versammelten, um Rituale mit Hilfe des Sonnen- und Mondlichts, welches durch das Loch an der Decke eintritt und so verschiedene geometrische Formen bildet, durchzuführen.
 

La Fortaleza



 

5. La Fortaleza


In der Gemeinde Santa Lucía de Tirajana befindet sich der historische Ort La Fortaleza. Eine Befestigungsanlage, die sich aus handgearbeiteten Höhlen zusammensetzt, von denen man annimmt, dass sie als Wachturm der Schlucht gedient haben. Dies ist insbesondere aufgrund der starken Ähnlichkeit vieler der Höhlen in den verschiedenen Schluchten Gran Canarias anzunehmen.

Die Besonderheit dieses Ortes ist, neben ihrem einzigartigen Ausmaß, die Kunst der Ureinwohner, die an den Wänden der Höhlen zu finden ist. Ein eindeutiger Beweis dafür, dass diejenigen, die diese Höhlen besuchten, dort mehrere Tage verbrachten, wodurch die Bedeutung dieses Ortes in der Vergangenheit der Insel eindeutig hervorgeht.

Die historischen Orte Gran Canarias sind das Tor zur Vergangenheit der Insel. Eine Reise, auf der sich die Ursprüngen der Insel, welche stets von viel Mysterium begleitet wurde und die einzigartige Kultur dieser vereinen. Falls Sie also einen Urlaub auf der Insel geplant haben, sollten Sie unbedingt einen Besuch zu einem dieser einzigartigen Orte einplanen.

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